Mehr als 4 Monate nach Ihrem Berg-Unfall gab es heute endlich wieder eine Wanderung mit meiner AlpenYetin.

Von den Distanzen konnte die Tour natürlich nicht mit den Bergunternehmungen der letzten Wochen mithalten, genossen haben wir diese Gemeinschaftstour aber sehr. Abgesehen vom herrlichen Gefühl, wieder gemeinsam durch die Natur streifen zu können, konnte dieser Wandertag mit einer Vielzahl gänzlich unterschiedlicher Eindrücke aufwarten, die ich nicht nur mittels Fotoapparat festzuhalten versuchte, sondern es kam auch wieder einmal die Videokamera zum Einsatz.

Jetzt aber der Reihe nach: Wohin führte uns der Ausflug ?

Grimming

Nach einem kurzen Zwischenstopp nahe Espang, wo wir das Grimmingtor fotografierten und filmten, fuhren wir zum Ausgangspunkt unserer Hauptwanderung nach Wörschach.

Im Gegensatz zu den anderen gerade am Parkplatz aufbrechenden Wanderergrüppchen strebten wir nicht direkt der Wörschachklamm zu, sondern folgten der Markierung in entgegengesetzter Richtung dieser Rundtour – entgegen dem Uhrzeigersinn – auf einem Waldsteig hinauf zur Burgruine Wolkenstein, wo wir neben der Einsamkeit auch die schöne Aussicht über das Ennstal geniessen durften.

Natürlich wurde auch ausgiebig fotografiert und gefilmt.

Burgruine Wolkenstein

Von den “Burgresten” setzten wir unsere Wanderung über grüne, saftige Wiesen in nördliche Richtung fort – begleitet vom schönsten Gezwitscher der heimischen Vogelwelt. Das einzige, was uns heute zum vollkommenen ornithologischen Genuß fehlte, war das bei der letzten Wanderung auf den Hechlstein so häufig und deutlich vernommene Kuckucksrufen.

Schließlich dreht der Weg nach Westen und ein unschwieriges Steiglein, welches heute auch von vielen Familien mit kleineren Kindern in umgekehrter Richtung begangen wurde, führt hinab zu den tosenden Wasserfällen in der sehenswerten Wörschachklamm.

Wasserfall in der Wörschachklamm

Am unteren Eingang in die Wörschachklamm – bei der Kassa – trafen wir zufällig auf einen interessanten Mann, der seine Berufung darin gefunden hat, aus Pilzen und Flechten einzigartige urige Köpfe zu basteln – quasi Pilzköpfe (nicht zu verwechseln mit den 4 legendären, von mir höchst geschätzten Musikern aus England). Die Geschichten und Informationen, die er uns in kurzer Zeit erzählen konnte, waren derart interessant, dass ich vorhabe, ihn einmal für ein ausführliches Interview und Portrait zu gewinnen.

Pilzkoepfe

Nach dieser Wanderung kamen wir bei der Heimfahrt zwischen Stainach und Trautenfels an einer herrlichen Blumenwiese vorbei, die ich natürlich nicht unfotografiert links liegen lassen konnte. Amüsiert stellten wir fest, dass sich auch 2 andere Fotografen, ausgestattet mit üppiger Technik, in den Blumenfeldern tummelten.

Blumenwiese

Nach einem kurzen Abstecher zu den Fischteichen unter dem Schloß Trautenfels wollten wir heute auch die Straußenfarm am Niederöblarner Gritschenberg besuchen, von der wir schon einige Erzählungen gehört haben.

Und dort konnten wir uns persönlich davon überzeugen, dass in der Bergwelt über dem steirischen Ennstal die “Hühnchen” tatsächlich etwas größer werden, als anderswo.

Ennstaler "Hühnchen"

Den Tag ließen wir schließlich gemütlich zu Hause ausklingen. Man muß ja nicht immer in der Wohnung sitzen, um am Notebook arbeiten zu können ;-)

Mobiler Arbeitsplatz

 

Den vollständigen Fotobericht der Wandertour “Burgruine Wolkenstein – Wörschachklamm” findet Ihr demnächst am gewohnten Platz auf AlpenYeti´s Wanderseiten. Und irgendwann sollte dann auch das geschnittene Video – ebenfalls auf www.wanderprofi.at – zu finden sein.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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