AlpenYeti´s Touren-Album - Karlspitz
  Home | Diashow | Impressum | E-Mail
 
Seite:
28.03.2009 - Schneeschuhtour

Kleinsölk-Hinterwald / Ghf. Mössner - Bröckelalm - Karlscharte - Karlspitz - Am gleichen Weg retour






Hier werben ?

 

 

 



Die heutige Schneeschuhtour führte mich nach Kleinsölk-Hinterwald wo ich beim Ghf. Mössner startete. Die kleine Parkmöglichkeit vor dem Bildstock nahe dem Bröckelhof har bereits von Schitourengehern in Beschlag genommen. Gleich beim Start fällt der Kegel eines riesigen Lawinenabganges durch den Bröckelgraben auf. Links und rechts der Straße türmen sich meterhohe schmutzige Schneewände auf. Etwa zeitgleich mit mir machten sich auch die 3 Schitourengeher auf den Weg. Über den Lawinenkegel bzw. im unteren, ziemlich aperen Waldstück mußten Sie Ihre Schier aber tragen. Zuhause bei der Abfahrt und auch bei der Anreise war es noch stark nebelig. Oberhalb des Nebels gab es aber den in den Wetterprognosen versprochenen blauen Himmel. Der wärmste Tag des Jahres war für heute angesagt.
Die untersten 500 Höhenmeter führen entlang der Sommermarkierung durch den mitunter steileren Wald - mehrmals Forstwege querend. Die stellenweise magere Schneedecke ist für Schitourengeher nicht mehr optimal. Diese könnten aber über die mittels Schidoo präparierte Forststraße ausweichen. Im obersten Bereich gilt es aber das Wildschutzgebiet zu beachten. Bis zu den freien Wiesenflächen der Bröckelalm war bereits eine Spur eines Schneeschuhwanderers vorhanden (ja, ja - wir werden immer mehr ;-), die ich natürlich gerne nutzte. Angenehme Temperaturen im Bereich des Almgeländes. Bei den Almhütten endete die Schneeschuhspur - ab hier war eigenes Spuren angesagt, bei Einsinktiefen von 10 bis 20 cm im feuchten, patzigen Schnee.
Bei der Bröckelalm verlasse ich die Sommermarkierung und halte mich westwärts. Duch einen steileren Waldabschnitt ... ... steuere ich die Karlscharte an. Während die Schitourengeher hinter mir in ausschweifenden Spitzkehren aufsteigen, erlauben die Schneeschuhe den direkteren, aber auch ziemlich anstrengenden Aufstieg. Der sonnige Eindruck täuscht. Je weiter ich mich dem Gipfelbereich nähere, umso deutlicher ist der Wind spürbar.

(c) Copyright 2009 by AlpenYeti - "Ganzheitliches Wandern im Einklang mit der Natur"