AlpenYeti´s Touren-Album - Hoher_Sonnblick
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12.05.2006

Parkplatz Lenzanger - Naturfreundehaus Kolm-Saigurn - Barbarafallsteig - Neubau - Rojacherhütte - Grataufstieg (Sommerweg) - Hoher Sonnblick - Goldbergkees-Gletscherabfahrt - Neubau - Über den Aufstiegsweg zurück nach Lenzanger

 

 

 



Aufbruch in der Dunkelheit beim Parkplatz Lenzanger, auf dem bereits ca. 50 Autos stehen (bei der Rückkehr zu Mittag waren es noch erheblich mehr). In einigen Autos kann man schlafende Personen erkennen, und wer sich nicht den Luxus eines Wohnmobils leisten kann, nächtigt sogar im Schlafsack vor dem Auto im Freien. Dieses Foto wurde im Bereich des Barbarafalles aufgenommen (hinten in der schwarzen Finsternis), als wir uns im sehr steilen Gelände trotz Hörbis Spezialstirnlampe verirrt hatten. Nachdem wir zu Fuß eine sehr enge Steilstufe gemeistert hatten, ging es wieder angenehmer weiter. Am Horizont kann man schon die Anzeichen des nahenden Morgens erkennen. Oberhalb der Baumgrenze erhellt der Fast-Vollmond (1 Tag fehlt noch) die umliegenden Gipfel. Wir erkennen zum ersten Mal in der kühlen Nacht unser Gipfelziel. Bei der Naturfreunde-Schutzhütte Neubau geht gerade die Sonne auf, und taucht den Sonnblick in das mild-orange Morgenlicht. Es sind Augenblicke wie dieser, die süchtig machen. Gezählte 14 Paar Schi stehen vor der Hütte. Unser - durch die Harscheisen auch akkustisch gut wahrnehmbares - Kommen bringt zahlreiche wechselnde Gesichter an die Fenster bzw. vor die Hütte. Und kurz später steigen bereits einige Tourengeher hinter uns auf.
Die markante Ostflanke auf den Hocharn - laut Tourenführer einer der schönsten Schiberge der Ostalpen. Hoher Sonnblick: Farbenspiel 1 ... ... Farbenspiel 2 Nachdem sich die Sonne vollends über den Horizont erhoben hat, läßt sie die Gipfel in strahlendem Weiß erleuchten. Aufstieg in das Gletschergebiet um das Goldbergkees.
Beim Übergang vom kühlen Schatten in die wärmende Sonne am Weg zum Sonnblick. Zentimeter für Zentimeter arbeitet sich die Sonne weiter und man möchte am Liebsten verweilen, um diesem wunderbaren Schauspiel in dieser traumhaften Hochgebirgsszenerie zuzuschauen. Gipfelimpressionen um das Alteck. Am Morgen noch im harten Harsch unterwegs - in der Schispur des Vortages so hart, daß die Harscheisen gar nicht eindringen können, werden wir hier bei unserem optimal gewählten Abfahrtszeitpunkt besten Firn vorfinden.

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