AlpenYeti´s Touren-Album - Hoher_Sonnblick
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12.05.2006

Parkplatz Lenzanger - Naturfreundehaus Kolm-Saigurn - Barbarafallsteig - Neubau - Rojacherhütte - Grataufstieg (Sommerweg) - Hoher Sonnblick - Goldbergkees-Gletscherabfahrt - Neubau - Über den Aufstiegsweg zurück nach Lenzanger

 

 

 



Bei vielen Touren ist es oftmals so, daß man den Gipfel schon lange Zeit - oft Stunden - sieht, bevor man ihn erreicht. Hier am Hohen Sonnblick über den Gratweg ist es genau umgekehrt. Erst im letzten Moment schiebt sich ein Mast über den Gletscher ... ... und gleich darauf steht man vor den - aus Berichten und Bildern bereits bestens bekannten - Gebäuden Gipfel im Südwesten um die Goldbergspitze. Die Gipfel, die beim Aufstieg so mächtig aussehen, werden nach Veränderung des eigenen Standorts durch eine neue Perspektive allmählich beinahe unscheinbar. Ein Grundsatz, der auch für etliche Probleme des Alltagslebens gilt. Blick von der Scharte unterhalb des Gipfels Richtung Osten, über die überwächteten Nordabstürze des Sonnblicks hinweg
Man sehe und staune. Wer hier pinkeln gehen will, sollte allerdings vorsichtig sein, denn es geht hinten und rechts steil hinab. Und wo ist hier die Damentoillette ? Doch wohl nicht auf der anderen Seite des Felsens ?? Im Westen thront unübersehbar Österreichs Der Hocharn im Nordwesten Ein hungriger oder auch nur neugieriger Hund macht sich an unbewachte Rucksäcke der Schitourengeher heran.
Einsam ist man am Hohen Sonnblick nicht. Störend war das extreme und laute Mitteilungsbedürfnis so mancher Tourengeher, vor allem die ewiggleichen Bemerkungen der Neuankömmlinge, daß man jetzt endlich ein kühles Weißbier genießen könne, waren doch mehr störend als witzig. Es hatte fast den Anschein, als sei für viele Zeitgenossen bei dieser Schitour das am Zittelhaus erhältliche Bier und der (zweifelhafte) Genuß einer Zigarette, Zigarre oder Pfeife wichtiger als die Schönheit der Natur. Nach einer kurzen Stärkung (kein Bier - sondern nur Wasser und Bananen), sowie der Ablichtung einiger Bergimpressionen brechen wir als ziemlich erste vom Gipfel auf - zu einem optimalen Zeitpunkt, wie sich bei der Abfahrt zeigen sollte. Die Abfahrt wählten wir über den Gletscher - Blick hinauf zu jener Rinne, die man im oberen Drittel quert und in derem Bereich die SCHWARZE Schlüsselstelle leigt Bevor man die Schlüsselstelle erreicht, hat man noch die Wahl, den Steilhang östlich davon entweder über die Flanke entlang der gut erkennbaren Spur zu queren, oder aber über den leicht ausgesetzten Grat zu überqueren.

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